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Mülheimer Gasteltern beim Jubiläum des Waisenhauses Für fünf Tage weilte Anfang April 2010 ein siebenköpfige Gasteltern-Delegation unserer Initiative unter der Leitung der Vorstandsdamen Dagmar van Emmerich und Maria-Luise Rixecker in Shodino (Belarus). Das von uns seit Jahren unterstützte Waisenhaus/Internat und Schule hatte zum 50jährigen Jubiläum dieses Hauses eingeladen. Höhepunkt der Feierlichkeiten war die Veranstaltung im Kulturpalast von Shodino, bei der die komplette ortsansässige Polit- und Gesellschaftsprominenz sowie Regierungsvertreter aus der Hauptstadt Minsk anwesend waren. Neben den zahlreichen Reden - unsere Vorsitzende sprach bewegende Glückwünsche in russischer Sprache - bestand das dreieinhalbstündige kurzweilige Programm aus zahlreichen Gesangs- und Tanzeinlagen. Auch Vertreter unserer Initiative gratulierten bei der Festveransaltung im Kulturpalast von Shodino: Dagmar van Emmerich (5. v. r.), Maria-Luise Rixecker (4. v. r.), Annette Sommerhoff (2. v. r.) und Manfred Rixecker. Über 500 Gäste wohnten der Festveranstaltung bei. .  Die Verantwortlichen hatten sich - wie schon in den Vorjahren - viel Mühe gegeben, unsere Delegation nicht nur ausgedehnt zu bewirten, sondern auch in die Feierlichkeiten einzubeziehen. Dabei konnten wir uns anhand der zahlreichen Dokumentationen davon vergewissern, welche Fortschritte - auch mit Hilfe der Initiative - festzustellen waren. Ein besonderes Geschenk haben wir dem Waisenhaus zum Jubiläum gemacht. 20 Jugendliche dürfen sich über einen Sommeraufenthalt in Belarus freuen. Höhepunkt des touristischen Programms war der Besuch der frisch renovierten Oper in Minsk. Vor voll besetztem Haus erfreute sich die Delegation an der "Hochzeit des Figaro". Auch in der Stadt Shodino stand eine interessante Besichtigung auf dem Programm. In den BelAZ-Werken, dem weltführenden Hersteller von LKW-Kippfahrzeugen für die Förderung in Steinbrüchen, konnten sich die Mülheimer Besucher von der hohen Qualität dieser Produkte überzeugen. Über 200 Modifikationen von Kippfahrzeugen werden dort produziert. Die Werke in Shodino beschäfigen über 7 000 Arbeiter/-innen. |