Große Ehre: Hoffnungspreis für unsere InitiativeDezember 2010. Eigentlich war es eine große Überraschung, als am 29. November 2010 der Evangelische Kirchenkreis im Mülheimer Altenhof das Geheimnis über die Bekanntgabe der Verleihung des Hoffnungspreises 2010 lüftete. Dass wir, das heißt die "Initiative Tschernobyl-Kinder" ausgezeichnete wurde, erfreute nicht nur unsere anwesenden Mitglieder sondern auch die über 300 geladenen Gäste. Superintendent Helmut Hitzbleck (Foto links) würdigte damit das jahrelange unermüdliche Engagement unserer Initiative, "die", so wörtlich "einen persönlichen Beitrag zur Verständigung zwischen Ost- und Westeuropa leistet. "Darüberhinaus" so Hitzbleck, "trägt ihr soziales Engagement in Belarus dazu bei, ein menschliches Miteinander in einem vergessenen Land zu ermöglichen. Die Initiative zeige beispielhaft und ermutigend, wie kleine Schritte auf dem Weg zu Frieden, Gerechtigkeit und zur Bewahrung der Schöpfung erfolgreich gegangen werden können". Unsere Vorsitzende Dagmar van Emmerich (2. von links) äußerte ihre "große Freude und Dankbarkeit" über diese Preisverleihung. Allerdings kündigte sie auch an, dass das Wirken des Vereins noch lange kein Ende gefunden hat. Denn im kommenden Jahr wird im März Mülheim eine von 33 deutschen Städten sein, in der die Ausstellung "Liquidatoren - vergessene Retter Europas" zu sehen sein wird - wieder im Altenhof. In 2011 jährt sich zum 25. Mal die Katastrophe von Tschernobyl. Die Vorsitzende hob weiterhin den Aufbau einer behindertengerechten Jugendeinrichtung in Zhodino (Belarus) hervor,"über alle politischen Schranken sowie über die Grenzen in den Köpfen hinweg den Frieden zwischen Mensch und Natur herzustellen." Mehr als 1 500 Kinder hätten sich bis heute zur Erholung in Mülheim aufgehalten, viele Familien in Ost und West hätten so zusammengefunden. "All unseren langjährigen Partnern, den großen und den kleinen, sei auf das Herzlichste gedankt", sagte sie, "denn sie alle sind die Empfänger des heutigen Preises". Den Preis nahmen Dagmar van Emmerich, Maria-Luise Rixecker (Finanzwartin, 2. von rechts) und die Mitglieder Horst van Emmerich (3. von rechts) und Manfred Rixecker (rechts) entgegen.
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