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Am Dienstag, den 06. Mai traf Irina Kuzepalowa, Leiterin des von uns seit langem betreuten Behindertenzentrums in Zhodino nach 30 Stunden Fahrt in Mülheim ein.
Die Begegnung hier bei uns vor Ort war vielseitig und anregend.
- Anknüpfend an ein Praktikum vor 3 Jahren in unserer Region und an die im April 2008 stattgefundene internationale Konferenz in Zhodino zum Thema „Soziale Arbeit ohne Grenzen“ verbrachten wir einen Tag in Heimstatt St. Engelbert e.V. in Essen, um teilzuhaben an dem Leben in einer Wohngruppe von jungen behinderten Erwachsenen. Wir erlebten die Behinderten an ihrem Arbeitsplatz und auch im Freizeitbereich. Handlungsabläufe und soziales Miteinander konnten wahrgenommen werden. Im Rahmen einer angeregten Gesprächsrunde mit den Betreuern und Sozialarbeitern konnten Erfahrungen und Ergebnisse ausgetauscht werden.
- Zusammentreffen mit dem Vorstand des Deutsch-Russischen Kulturzentrums e.V. Hierbei ging es um Fragen der Integration. Diese zum einen bezüglich der Nationenvielfalt in unserer Stadt mit den sich daraus ergebenden sozialen Problemen und zum anderen aber auch um die Integration von Behinderten in das Vereinsleben.
- Begegnung mit der jüdischen Gemeinde Mülheim/Duisburg/Oberhausen, hier Teilnahme an der Veranstaltung „60 Jahre Israel“
- Darstellung der augenblicklichen Situation im Behindertenzentrum anhand von einer Fotodokumentation. Besprechen von aktuellen Fragen und Problemen.
Nun nimmt sie vom 9. – 11. Mai mit 26 weiteren belarussischen Experten und der gleichen Anzahl von Fachkräften und Freiwilligen der sozialen Arbeit deutscher Initiativen an einer Veranstaltung des IBB (Internationales Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund)
An einer Fachtagung in Bethel (Bielefeld) teil. Das Thema „Integration und Betreuung von sozial schwachen Gruppen in der deutschen Gesellschaft“
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