25 Jahre nach TschernobylAusstellung im Altenhof ab 20. März 2011Februar 2011. Am 26. April 2011 jährt sich die Reaktorexplosion im Atomkraftwerk Tschernobyl zum 25. Mal. Während die Katastrophe zunehmend in Vergessenheit gerät, leben in Belarus, der Ukraine und Russland weiterhin fünf Millionen Menschen in radioaktiv verseuchten Gebieten. Die radioaktive Wolke, die im Mai 1986 weder vor nationalen noch vor politischen Grenzen halt machte, verstrahlte viele europäische Regionen auf unabsehbare Zeit. Durch sie wurde Tschernobyl zur globalen Katastrophe. 25 Jahre nach Tschernobyl möchte das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB Dortmund) die Erinnerung an Tschernobyl wachhalten und lässt jene zu Wort kommen, deren Leben sich durch die Katastrophe für immer veränderte. Die interaktive Ausstellung "Menschen-Orte-Solidarität" macht das Reaktorunglück, seine Folgen und das heutige Leben in den betroffenen Regionen besonders für junge Menschen nachvollziehbar. Seit dem 7. Januar bis 10. Juli 2011 wird in über 30 deuschen Städten diese Ausstellung präsentiert. In Mülheim an der Ruhr - im Altenhof, Kaiserstraße 6, wird sie von Sonntag, 20. März bis Freitag, 25. März gezeigt. Die Initiative Tschernobyl-Kinder aus Mülheim an der Ruhr hat die Aufgabe der Präsentation übernommen. Die Schirmherrin der Ausstellung ist Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Die Eröffnung findet am 20. März, 11.15 Uhr statt. Sie ist täglich von 10 bis 17 Uhr und am 25. März von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Parallel dazu finden ebenfalls im Altenhof folgende Sonderveranstaltungen statt: Montag, 21. März, 19 - 21 Uhr: "Raspad - der Zerfall", ukrainischer Spielfilm mit anschließender Diskussion (Prof. Dr. Wolf-Michael Pieper) Dienstag, 22. März, 19 - 21.15 Uhr: "Von der Bombe zum Meiler - kurzer Abriss der Entwicklung von Kernkraftwerken", Vortrag mit Diskussion (Dr. Wolf-Jürgen Richter) Mittwoch, 23. März, 19 - 21.30 Uhr: "Die Wolke", deutscher Spielfilm mit Diskussion (Norbert Flör)
Das Foto zeigt die Ausstellung in Dortmund, wo auch das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk - IBB - seinen Sitz hat.
Mit diesem Plakat wird in über 30 Städten des Bundesgebietes für die Ausstellung geworben, so auch in Mülheim an der Ruhr. |



