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Dobrin: Ein vergessenes Dorf in Belarus Die Menschen in Dobrin leben im Süden von Belarus, unmittelbar an der Grenze zur Ukraine, zur sogenannten „Zone", wie das Sperrgebiet im amtlichen Sprachgebrauch heißt. Hier wohnen 435 Familien, das sind 1235 Menschen. In unmittelbarer Nachbarschaft wurden 20 Dörfer dem Erdboden gleichgemacht und durch Bagger in große Erdgruben verschoben. Andere Dörfer wurden einfach abgebrannt oder verfielen. An der Dorfgrenze teilt man die Gebiete in „verstrahlt" und „nicht verstrahlt" ein. Dobrin war früher - vor der Katastrophe - ein reiches Dorf mit fruchtbarem Boden, einer großen Rinderzucht und einer Fruchtweinfabrik. Shodino: Eine Stadt in Belarus Die 50 Jahre alte Industriestadt Shodino liegt ca. 60 km östlich von Minsk entfernt und hat ca. 70.000 Einwohner, darunter 24,5 % Kinder und Jugendliche. Mehr als 7.000 Beschäftigte produzieren im größten Industriebetrieb „BELAZ" riesige Transportfahrzeuge für den Berg- und Straßenbau. Weitere Arbeitsplätze bieten neun andere Fabriken der Schwerindustrie und einige Textilbetriebe. Bedeutend sind auch die Institute für Landwirtschaft und für die Tierindustrie. Plattenbauten und überbreite Straßen prägen das Stadtbild. Hier ist die Initiative gern gesehener Partner bei allen sozialpolitischen Fragen und Problemen. |

